Wettanbieter mit ecoPayz in der Schweiz: zwei Veranstalter, klare Schranken
Wer in der Schweiz Sportwetten mit ecoPayz bezahlen will, stösst auf eine klare Grenze: Bewilligte Schweizer Veranstalter akzeptieren das E-Wallet für Einzahlungen auf das Spielerkonto in der Regel nicht direkt, sondern schreiben Gewinne ausschliesslich auf ein Bank- oder Postkonto im eigenen Namen gut. Ausländische Buchmacher wiederum werben mit ecoPayz, besitzen aber keine Schweizer Bewilligung. Für Wettende ist daher zentral, was ecoPayz kostet, wie die Schweizer Veranstalter Sporttip und Jouez Sport Konto, Gewinn und Auszahlung handhaben und inwieweit das E-Wallet Sicherheit oder Spielerschutz bietet.

Daten aktualisiert am 20. Oktober 2026, geprüft gegen die Spielregeln und Bedingungen der Swisslos (Version 4.2) sowie die Nutzungsbedingungen der EcoPayz Georgia LLC.
Schweizer Rechtslage: warum nur zwei Veranstalter Sportwetten anbieten dürfen
Sportwetten zählen in der Schweiz zu den Grossspielen und fallen unter das Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51, in Kraft seit 1. Januar 2019). Die Aufsicht führt nicht der Bund, sondern die Gespa, die interkantonale Geldspielaufsicht mit Sitz in Bern, gestützt auf das seit 1. Januar 2021 geltende Geldspielkonkordat. Für jedes Spiel braucht es eine Veranstalterbewilligung und eine Spielbewilligung, beides nach Art. 21 bis 25 BGS, und die Bewilligung gilt nur in der Schweiz (Art. 4 BGS).

Der Bund hat die Zahl der Veranstalter für Lotterien und Sportwetten bewusst auf zwei begrenzt: die Swisslos Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft mit Sitz in Basel für die Deutschschweiz, das Tessin und Liechtenstein, und die Loterie Romande für die sechs Westschweizer Kantone. Beide Organisationen führen ihre Sportwetten unter einem Produktnamen: Swisslos unter Sporttip, die Loterie Romande unter Jouez Sport. Mehr bewilligte Anbieter gibt es nicht. Wer bei einem dritten Buchmacher wettet, spielt ohne Schweizer Bewilligung, mit allem, was daran hängt: keine Schweizer Sperrregister, keine Schweizer Aufsicht, keine Schweizer Beschwerdestelle.
Wer in der Schweiz wettet, kann nur eines der beiden Produkte nutzen, und das auch nur mit Wohnsitz im jeweiligen Vertragsgebiet. Online-Konten werden ausschliesslich an Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt im Swisslos-Vertragsgebiet oder in einem der sechs Westschweizer Kantone vergeben, und pro Person ist nur ein Konto erlaubt. Auszahlungen gehen immer auf ein Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto, das auf den Namen der spielenden Person lautet. Was bei bewilligten Anbietern nicht existiert, ist eine Auszahlung an ecoPayz selbst.
Was eine Schweizer Bewilligung konkret bedeutet
Eine Schweizer Bewilligung ist mehr als ein Stempel. Sie verlangt die Identitätsprüfung bei der Registrierung, schreibt Spielende mindestens 18 Jahre alt vor und stellt sicher, dass die persönlichen Daten gegen Adressdatenbanken abgeglichen werden, bevor das Konto aktiv wird. Die Spielregeln definieren zudem, was gewettet werden darf und wie: nur die Sportarten, Wettbewerbe und Wetttypen, die auf der Liste der Gespa stehen, in der Version vom 10. September 2026, gestützt auf Art. 25 BGS. Frauenwettbewerbe sind nur soweit wettrechtlich zugänglich, wie die Liste sie führt; Qualifikationsspiele ebenfalls. Wetten auf Eckbälle, Karten oder Trainingsläufe fehlen, ebenso Esports. Ereignisse mit überwiegend minderjährigen Teilnehmenden sind ausgeschlossen.

Ein fester gesetzlicher Einzahlungsdeckel für Sportwetten existiert in der Schweiz nicht. Was jede spielende Person selbst festlegt, sind Limiten: Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage und freiwillige Einzahlungslimiten für 30 Tage. Die Oberlimite bei Swisslos liegt bei 9’999 Franken, für unter 21-Jährige bei 1’000 Franken. Eine Senkung greift sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden; gesetzlich vorgeschrieben wären nur 24 Stunden, die Organisatoren gehen also strenger vor als das Minimum.
Warum ecoPayz die Sicherheit nicht erhöht
Die Idee, mit einem E-Wallet zu wetten, kombiniert oft zwei Vorstellungen: das Bankkonto bleibt aussen vor, und die Zahlung wirkt «anonymer». Beides trägt in der Schweiz aus regulatorischer Sicht nicht weit. Die EcoPayz Georgia LLC sitzt in Georgien und unterliegt der dortigen Aufsicht, nicht dem Schweizer Recht. Für die Schweizer Bewilligung zählt einzig, dass die bewillingte Veranstalterin die Identität der spielenden Person kennt, das Konto auf deren Namen führt und Auszahlungen auf deren eigenes Bank- oder Postkonto vornimmt. Welche Zahlungsmittel der Anbieter beim Aufladen des Spielkontos akzeptiert, ist dessen eigene Entscheidung; ecoPayz gehört bei den Schweizer Veranstaltern nicht zum Standard. Auszahlungen an ein E-Wallet sind ausgeschlossen, weil die regulatorische Anforderung lautet: Konto im eigenen Namen, Schweizer oder Liechtensteiner Bank oder Post.
Wer ecoPayz bei einem ausländischen Buchmacher einsetzt, gewinnt keine Schweizer Sicherheit dazu. Ausländische Anbieter besitzen in der Schweiz keine Bewilligung, das Spielen dort ist für Anbieter strafbar (bis 3 Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, bei gewerbsmässigem Handeln bis 5 Jahre, Art. 130 BGS), und die spielende Person hat weder Zugriff auf das Schweizer Sperrregister noch auf die Schweizer Beschwerdestellen. Werbung für in der Schweiz nicht bewilligte Glücksspiele ist zudem verboten (Art. 74 Abs. 3 BGS) und kann mit bis zu 500’000 Franken gebüsst werden (Art. 131 BGS). Eine fremde Lizenz aus Curaçao, Malta oder Deutschland hat in der Schweiz keine Wirkung.
Spielerschutz: was ecoPayz trägt und was nicht
ecoPayz trennt das Wettguthaben vom Bankkonto und vom täglichen Budget. Genau diese Trennung kann den Überblick erleichtern, wenn eine Person mehrere Zahlungswege nutzt, sie kann ihn aber auch erschweren, wenn mehrere Konten parallel laufen. In den ecoPayz-Nutzungsbedingungen heisst das Konto ausdrücklich ein «E-Wallet», und der Anbieter empfiehlt, sich an einem festen Budget zu orientieren.
Bei den Schweizer Veranstaltern übernimmt das die Plattform selbst. Swisslos schreibt für jede online spielende Person Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage verbindlich vor, dazu optional eine Einzahlungslimite für 30 Tage. Wer den Zugang zu seinem Konto sperren will, kann das produktweise für 1 bis 180 Tage tun; die Sperre lässt sich nicht vor Fristablauf aufheben. Eine unbefristete Spielsperre wird im schweizweiten Register eingetragen und gilt über alle Schweizer Spielangebote hinweg, einschliesslich Online-Casinos und Liechtenstein. Voraussetzung für eine Aufhebung ist eine Mindestfrist von drei Monaten und die Einbindung einer Fachstelle. Der gesetzliche Rahmen für diese Sperren steht in den Art. 80 bis 82 BGS und den Art. 80 bis 89 der Verordnung zum Geldspielgesetz (VGS).
Die Gespa hat 2025 Testkäufe an Verkaufsstellen durchgeführt und dabei in 47,5 % von 200 Fällen einen Minderjährigen erfolgreich eine Sportwette platzieren lassen. Der stationäre Verkauf wird also von der Aufsicht selbst nicht als engmaschig eingestuft. Wer auf eine zugangsstrenge Umgebung Wert legt, findet sie eher im Online-Kanal mit vollständig verifizierter Identität als am Schalter.
Für eigene Limits gilt: Die Plattform setzt die technische Hürde (Senkung sofort, Erhöhung verzögert), die Disziplin liegt bei der spielenden Person. Wer mit ecoPayz lädt und parallel an mehreren Stellen spielt, sollte die Limite bei einem Anbieter nicht als Schutz für alle Buchmacher missverstehen, an denen er spielt.
Welche Rolle das E-Wallet im Budget spielt
Wer ecoPayz nutzt, sollte sich bewusst sein, dass das E-Wallet nur eine technische Zwischenstation ist. Guthaben, das dort liegt, ist nicht für Wetten reserviert, sondern verfällt nach einem Jahr Inaktivität unter bestimmten Bedingungen: Beträge bis 15 Euro werden vollständig als Gebühr einbehalten, sofern ein Jahr lang weder Login noch Transaktion stattfanden. Bei einem Guthaben über 15 Euro fallen ab dem ersten Jahrestag 15 Euro pro Jahr an. Wer plant, das E-Wett-Konto nur saisonal zu nutzen, sollte das Geld vor der Karenz auszahlen oder bewegen.
Beim bewillingten Anbieter ist die Trennung ebenfalls vorhanden, nur an anderer Stelle: Das Spielguthaben wird auf einem separaten Wallet geführt, das nicht mit dem privaten Bankkonto verschmilzt. Aufladungen sind bei Swisslos ab 20 Franken möglich, in 30 Tagen höchstens 10’000 Franken, und ein Kauf ist nur möglich, solange das Wallet-Guthaben 9’999 Franken nicht übersteigt. Damit ist klar: Das Spielbudget bei einem Schweizer Anbieter ist gekapselt, hat aber ein eigenes Limit, das mit der eigenen Limite zusammen gesehen werden muss.
Boni und Gratisspielguthaben: kleine Aktionen, strenge Regeln
Boni und Gratiswetten sind in der Schweiz kein Werbehebel, sondern bewilligungspflichtig. Art. 75 Abs. 2 BGS verlangt für Gratisspiele und Gratisspielguthaben die vorgängige Zustimmung der Gespa. Die Praxis ist zurückhaltend: Im Jahr 2025 hat die Gespa 24 Zusagen an die Loterie Romande und 8 an die Swisslos erteilt. Wer bei einem Schweizer Veranstalter eine Aktion sieht, ist fast immer auf eine vom Reglement gedeckte Aktion gestossen, nicht auf eine allgemeine «100 % Bonus»-Werbeaktion wie bei ausländischen Anbietern.
Die Reichweite bleibt entsprechend bescheiden. Die Loterie Romande hat zwischen dem 17. Dezember 2025 und dem 10. März 2026 die Aktion «JouezSport – Patinoires et Stades» an sieben Aktionstagen in den Stadien der National League gefahren: Wer innerhalb von sieben Tagen den auf der Anzeigetafel eingeblendeten Code im verifizierten Konto eingab, erhielt 10 Franken Spielguthaben, das 30 Tage lang gültig und nicht auszahlbar war. Insgesamt wurden 7’000 Stück ausgegeben. Das ist die Grössenordnung, in der sich «Boni» in der Schweiz bewegen: Gratisguthaben, an Bedingungen geknüpft, in einer Auflage, die nicht für Massenmarkt-Werbung taugt.
Ausländische Buchmacher werben mit höheren Summen. Diese «Boni» kosten jedoch nichts, was nicht auch bei Schweizer Anbietern gilt: Einzahlung, Umsatz, Mindestquote, Frist. Sie kommen zusätzlich aus einem Angebot ohne Schweizer Bewilligung, was Werbe- und Strafrahmen für den Anbieter auslöst und die spielende Person ohne Schutz lässt. Wer in der Schweiz spielt, sollte nicht einen Bonus, sondern die bewilligte Plattform selbst als Kriterium nehmen.
Warum Gratisspielguthaben nicht ausbezahlt wird
Gratisspielguthaben aus Promotionen ist bei beiden Schweizer Veranstaltern explizit nicht auszahlbar. Gewinne, die daraus entstehen, fliessen auf das reguläre Spielguthaben, aber eine Barauszahlung dieses Teils ist ausgeschlossen. Wer mit Gratisguthaben spielt, sollte es als verlängerte Spielzeit verstehen, nicht als zusätzliches Einkommen. Das ist eine regulatorisch gewollte Einschränkung, keine Marotte: Sie verhindert, dass Gratisspielguthaben als verdeckte Auszahlung an nicht verifizierte Personen missbraucht wird.
Zahlungswege und Auszahlungsdauer: was ecoPayz kostet und was die Schweizer Veranstalter auszahlen
ecoPayz-Gebühren im Überblick
ecoPayz wird von der EcoPayz Georgia LLC betrieben, eingetragen in Georgien unter der Firmennummer 406318916, mit Sitz an der Avtomshenebeli Street Nr. 88 in Kutaisi. Reguliert wird das Unternehmen von der Free Industrial Zone Kutaisi Hualing unter der Lizenznummer 0110/481. Die Registrierung ist kostenlos, ebenso Zahlungen von und an ecoPayz-Händler.
Kosten entstehen an drei Stellen:
| Vorgang | Gebühr |
|---|---|
| Währungsumrechnung (Classic & Silver) | 5,00 % |
| Transfer an andere ecoPayz-Konten (Silver) | 2,50 %, mind. 0,50 € |
| Auszahlung nach Beendigung der Kontobeziehung | bis 1 Jahr kostenlos, danach 50 € |
Inaktivität kostet unabhängig davon: Guthaben bis 15 Euro wird nach einem Jahr ohne Login und ohne Transaktion vollständig als Gebühr einbehalten. Liegt das Guthaben über 15 Euro, werden ab dem ersten Jahrestag pro Jahr 15 Euro berechnet. Wer ecoPayz nur als Zahlweg für gelegentliche Wetten nutzt, dem das E-Wallet-Guthaben aber mehrere Hundert Euro hält, sollte das Datum im Auge behalten.
Auszahlungswege der Schweizer Veranstalter
Bei Swisslos gehen Gewinne automatisch den folgenden Weg: Bis 1’000 Franken pro Spielbestätigungsquittung werden direkt dem Swisslos-Wallet gutgeschrieben, höhere Beträge bei bekannter Zahlungsverbindung innert drei Arbeitstagen auf das Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto der spielenden Person. Das Aufladen des Wallets ist ab 20 Franken möglich, in 30 Tagen höchstens 10’000 Franken, und ein Kauf ist nur möglich, solange das Wallet-Guthaben 9’999 Franken nicht übersteigt. PostFinance Pay gehört zu den unterstützten Auflademethoden, die Transaktion wird direkt in der PostFinance-App bestätigt.
Die Loterie Romande setzt die gleiche Architektur um: Einzahlungen von höchstens 10’000 Franken pro 30 Tage, maximal 10’000 Franken Wallet-Guthaben, Gewinne bis 1’000 Franken netto direkt im Wallet, Gewinne darüber auf die angegebene IBAN. Prepaid-Tickets «Pre-pay» der Loterie Romande werden in den Stufen 20, 50, 100 und 200 Franken verkauft, sind ein Jahr gültig und müssen in einem Betrag dem Wallet gutgeschrieben werden. Bei den Verkaufsstellen können Wettscheine mit Gewinn oder Einsatzrückerstattung bis 200 Franken eingelöst werden; in bar ist eine Auszahlung von bis zu 2’000 Franken möglich, sofern genügend Bargeld vorhanden ist.
Aus Schweizer Sicht entscheidend ist, dass Auszahlungen ausschliesslich auf das eigene Bank- oder Postkonto gehen. Das bedeutet in der Praxis: Wer bei Sporttip oder Jouez Sport spielt, bekommt den Gewinn dorthin überwiesen, wohin auch das Gehalt fliesst. Swisslos schreibt zwei Auszahlungen pro Jahr kostenfrei; ab der dritten kann eine Kommission von 3 % anfallen, die Überweisung dauert 5 bis 10 Arbeitstage.
Währungsumrechnung Franken gegen Euro
Spielt eine Person bei einem ausländischen Anbieter in Euro und lädt das Konto in Franken, schlägt die ecoPayz-Umrechnung mit 5,00 % zu. Selbst wer nur einmal pro Woche einzahlt, sieht nach zwölf Monaten einen spürbaren Anteil an Gebühren, die nicht aus der Wette, sondern aus dem Zahlweg stammen. Bei den Schweizer Veranstaltern fällt diese Position weg, weil Aufladung, Wette und Auszahlung in Franken laufen. Die einzige Reibung ist die bankseitige Bearbeitung der Gutschrift, nicht die Währungsumrechnung im E-Wallet.
Vergleich: die beiden Schweizer Veranstalter nebeneinander
Beide Schweizer Veranstalter tragen die gleiche regulatorische Hülle. Sie unterscheiden sich im Verbreitungsgebiet, in der Sprache und in einzelnen Produktmerkmalen. Die folgende Tabelle ist eine Einordnung im direkten Vergleich.
| Marke | Bewilligung | Veranstalter / Produkt |
|---|---|---|
| Swisslos Sporttip | Schweizer Bewilligung als Grossspiel | SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft (Basel), Produkt Sporttip |
| Loterie Romande Jouez Sport | Schweizer Bewilligung als Grossspiel | Société de la Loterie de la Suisse Romande, Produkt Jouez Sport |
Swisslos Sporttip
Swisslos ist mit Sitz in Basel die interkantonale Genossenschaft für die Deutschschweiz, das Tessin und Liechtenstein. Der Sportwetten-Produktname lautet Sporttip. Die Spielregeln in der Version 4.2 regeln Mindest- und Höchsteinsätze: Einzel- und Kombinationswetten ab 1 Franken, Höchsteinsatz 1’000 Franken pro Einzel- oder Kombinationswette, 10’000 Franken pro Systemwette. Swisslos behält sich vor, die Limiten jederzeit und ohne Angabe von Gründen anzupassen; eine Wette über der Limite wird nicht angenommen.
Cash-Out ist bei Sporttip verfügbar, aber eingeschränkt: nur für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, nur online, nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung, und nicht garantiert pro Markt. Eine einmal ausgeführte Cash-Out-Wette lässt sich nicht rückgängig machen. Wer Cash-Out als Werkzeug einsetzt, sollte die Verfügbarkeit pro Markt prüfen, bevor er die Wette platziert.
Für die Verlustlimite gilt der Standard: 1 Tag, 7 Tage und 30 Tage, mit der erwähnten Oberlimite von 9’999 Franken, unter 21 Jahren 1’000 Franken. Eine freiwillige Einzahlungslimite für 30 Tage ist zusätzlich möglich.
Loterie Romande Jouez Sport
Die Loterie Romande sitzt in Lausanne, Avenue de Provence 14, und führt das Sportwettengeschäft unter Jouez Sport für die Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Sie betreibt nach eigenen Angaben rund 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und beschäftigt 221 Mitarbeitende.
Die Registrierung verlangt Volljährigkeit, Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in einem der sechs Westschweizer Kantone, eine Ausweiskopie (Vorder- und Rückseite) und in besonderen Fällen einen Wohnsitznachweis, der nicht älter als vier Monate ist. Pro Person ist nur ein Konto zugelassen. Online-Teilnahme und Verkaufsstelle teilen sich denselben Konto-Rahmen, was die Widerspruchsfreikeit zwischen Online- und Offline-Wetten vereinfacht.
Prepay-Tickets und Verkaufsstellen-Auszahlungen sind im Westschweizer Markt stärker sichtbar. Wer in der Romandie an der Verkaufsstelle spielt, kann Wettscheine mit Gewinn oder Einsatzrückerstattung bis 200 Franken direkt einlösen; in bar sind bis 2’000 Franken möglich, wenn die Verkaufsstelle genügend Bargeld hat.
Überblick: was eine Person mit ecoPayz in der Schweiz realistisch erwarten kann
Wer in der Schweiz mit ecoPayz Sportwetten platzieren will, hat drei Optionen, die sich in Sicherheit, Kosten und Komfort deutlich unterscheiden.
Option 1: Schweizer Veranstalter ohne ecoPayz
Bewilligte Schweizer Veranstalter akzeptieren ecoPayz nicht als Auflademethode für das Spielerkonto und zahlen Gewinne nicht an ecoPayz aus. Die Zahlung läuft über Bank- oder Postkonto im eigenen Namen. Vorteilhaft ist hier die vollständige Schweizer Regulierung: Verlust- und Einzahlungslimiten, schweizweite Spielsperre, Aufsicht durch die Gespa, Beschwerdewege im Inland. Kosten für die Zahlung selbst entstehen keine im E-Wettel-Sinne, dafür die bankübliche Bearbeitung der Auszahlung. Innerhalb von zwei Auszahlungen pro Jahr ist Swisslos kostenfrei, ab der dritten können 3 % Kommission anfallen, bei einer Bearbeitungszeit von 5 bis 10 Arbeitstagen. Das ist der Weg mit dem höchsten Schutzniveau.
Option 2: Ausländischer Anbieter mit ecoPayz
Ausländische Buchmacher akzeptieren ecoPayz in der Regel für Ein- und Auszahlung. Sie besitzen keine Schweizer Bewilligung, was Werbe- und Strafrahmen gegen den Anbieter auslöst und die spielende Person ohne Schweizer Schutz lässt. Die Zahlung selbst kostet 5,00 % Umrechnung, wenn Franken auf Euro getauscht werden, dazu Transferkosten an andere ecoPayz-Konten und potenzielle Auszahlungsgebühren nach Ende der Kontobeziehung. Wer hier spielt, akzeptiert: keine Schweizer Spielsperre, keine Schweizer Aufsicht, keine Schweizer Beschwerdestelle, dafür Zugang zu einem breiteren Wettprogramm und zu Bonusstrukturen, die in der Schweiz regulatorisch nicht erlaubt sind.
Option 3: Mischung aus beidem
Wer Schweizer Anbieter für Sportwetten und ausländische Anbieter für Spezialmärkte parallel nutzt, trägt die volle regulatorische Last selbst. Die Gespa-Sperrliste blockiert ausländische Domains via DNS bei Schweizer Telekomanbietern, was den Zugang erschweren kann; die Liste wird laufend aktualisiert, da Anbieter ihre Domains anpassen. Wer hier wettet, sollte sich bewusst sein, dass die «Schutz»-Limite beim Schweizer Anbieter nur dort gilt, nicht beim ausländischen.
Welcher ecoPayz-Kostenpunkt die grösste Wirkung hat
In Prozenten ausgedrückt wirkt die ecoPayz-Umrechnung mit 5,00 % auf den ersten Blick moderat. Über ein Jahr mit durchschnittlich 50 Franken Einsatz pro Woche sind das 130 Franken reine Umrechnungsgebühr, vorausgesetzt, jede Transaktion erfordert eine Umrechnung. Wer sein E-Wallet regelmässig in Franken lädt und es in Euro ausgibt, kumuliert diese Kosten linear zur Häufigkeit. Bei den Schweizer Veranstaltern existiert diese Position gar nicht, weil alles in Franken läuft. Die «Gebühr» heisst dort anders: bankübliche Bearbeitung der Gutschrift, und sie schlägt erst ab der dritten Auszahlung pro Jahr zu Buche.
Häufige Fragen zu ecoPayz und Schweizer Sportwetten
Wer betreibt ecoPayz, und wo ist das Unternehmen eingetragen?
Anbieter von ecoPayz ist die EcoPayz Georgia LLC, eingetragen in Georgien unter der Firmennummer 406318916, mit Sitz an der Avtomshenebeli Street Nr. 88 in Kutaisi. Reguliert wird die Gesellschaft von der Free Industrial Zone Kutaisi Hualing unter der Lizenznummer 0110/481. Die Lizenz gilt georgisch, nicht schweizerisch; ecoPayz ist daher nicht als Schweizer Finanzintermediär eingestuft und untersteht keiner Schweizer Aufsicht.
Welche Gebühren erhebt ecoPayz für Umrechnung und Inaktivität?
Die Währungsumrechnung kostet in beiden Kontostufen Classic und Silver 5,00 %, die Registrierung ist kostenlos. Bei Inaktivität wird Guthaben bis 15 Euro nach einem Jahr ohne Login und ohne Transaktion vollständig als Gebühr einbehalten. Liegt das Guthaben über 15 Euro, werden ab dem ersten Jahrestag pro Jahr 15 Euro berechnet. Diese Position steht in den Nutzungsbedingungen und wird nicht im Voraus individuell angekündigt.
Was kostet die Auszahlung des ecoPayz-Guthabens nach Beendigung der Kontobeziehung?
Eine Auszahlung des Restguthabens ist bis zu einem Jahr nach Beendigung der Kontobeziehung kostenlos. Wer später als ein Jahr nach der Beendigung die Auszahlung verlangt, zahlt 50 Euro. Wer plant, das E-Wallet nur zeitweise zu nutzen, sollte die Frist im Blick behalten, weil sonst nebst Inaktivitätsgebühren zusätzlich die Auszahlungsgebühr greift.
Wohin zahlen Swisslos und Loterie Romande Gewinne aus: auf ein E-Wallet oder auf ein Konto im eigenen Namen?
Die Schweizer Veranstalter zahlen Gewinne ab 1’000 Franken pro Spielbestätigungsquittung auf das Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto der spielenden Person aus, und zwar innert drei Arbeitstagen. Gewinne bis 1’000 Franken werden dem Swisslos- bzw. Loterie-Romande-Wallet gutgeschrieben. Eine Auszahlung an ecoPayz ist regulatorisch nicht vorgesehen, weil die Spielregeln ein Konto im eigenen Namen vorschreiben.
Weshalb sind Wetten ohne Verifizierung mit E-Wallet riskant?
Wer ohne Verifizierung spielt, tut dies definitionsgemäss bei einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung, weil die Schweizer Veranstalter bei der Registrierung die Identität verlangen. Ausländische Anbieter besitzen in der Schweiz keine Bewilligung; das Organisieren solcher Wetten ist strafbar, und die spielende Person hat weder Zugriff auf das schweizweite Sperrregister noch auf die Schweizer Aufsicht. Das E-Wallet selbst bietet keine Sicherheit, die diese Lücke schliesst, denn es ist nur ein Zahlweg; die Regulierung folgt dem Anbieter, nicht dem Zahlweg.
Was bedeutet die Währungsumrechnung bei Einzahlungen in Franken und Wetten in Euro?
Wer in Franken auf das E-Wallet lädt und in Euro wettet, löst eine Währungsumrechnung aus, für die ecoPayz 5,00 % berechnet. Umgekehrt, wer in Euro gewinnt und in Franken auszahlen lässt, löst beim Transfer in Franken eine erneute Umrechnung aus. Bei den Schweizer Veranstaltern entfällt diese Position, weil Aufladung, Wette und Auszahlung in Franken laufen.
Zahlungen – Laender Spiel Info
Inhalt erstellt vom Team «Laender Spiel Info»
