Radsport Wetten Schweiz 2026: Tour, Klassiker und Schweizer Bewilligung

Updated Oktober 2026
Licensed
usAvailable in US
Fast payouts
18+ Only

Stand: 20. Oktober 2026 · Geprüft gegen die Gespa-Liste und die Spielregeln von Sporttip

Eine Landstrasse schlängelt sich einen Alpenpass hinauf, am Strassenrand liegt feuchtes Gras und die Morgensonne färbt die Felsen.
Die Tour de France wurde erstmals 1903 ausgetragen, Start war am 1. Juli in Montgeron bei Paris; Veranstalter ist seit 1992 die Amaury Sport Organisation (ASO).

Wer in der Schweiz auf Radrennen wetten will, landet unweigerlich bei derselben Antwort — und die hat zwei Haken. Wetten auf Radsport ist in der Schweiz nur zwei Veranstaltern erlaubt, und diese beiden dürfen nur Rennen und Wetttypen anbieten, die auf einer geschlossenen Liste stehen. Wer trotzdem bei einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung spielt, verzichtet diesen auf jeden Schutz, den das Schweizer Recht aufbaut. Die folgenden Abschnitte erläutern, welche Rennen als Ereignis für eine Wette in Frage kommen, wie Eintages- und Etappenrennen auseinandergehen, was Quoten und Marge im Radsport bedeuten, und was bei dem nun einmal zugelassenen Duo an Schutz greift — und was bei allen anderen eben nicht.

Spielplan 2026: Frühjahrsklassiker, Grand Tours und WorldTour im Überblick

Radsport ist mehr als die Tour de France. Zum Radsport zählen Strassenradsport, Bahnradsport, Mountainbike, Cyclocross und BMX-Rennsport, dazu Kunstradfahren, Radball und Radpolo. Wer auf eine Rundfahrt oder einen Klassiker wettet, wettet auf einen Teil des Strassenradsports — die anderen Disziplinen tauchen in der Gespa-Liste nicht auf und sind damit nicht als Wettereiege herausspringbar, was bedeutet, was die Gespa dort nicht führt, wird von den beiden Veranstaltern auch nicht angeboten.

Ein Rennrad lehnt an einer Steinmauer am Rand eines Dorfplatzes, daneben eine Trinkflasche im ersten Sonnenlicht.
Zu den Frühjahrsklassikern im Radsport zählen Lüttich–Bastogne–Lüttich (seit 1892), Paris–Roubaix (seit 1896) und Mailand–San Remo (seit 1907).

Der Saisonkalender folgt einem festen Rhythmus. Den Auftakt bilden die Frühjahrsklassiker: Lüttich–Bastogne–Lüttich besteht seit 1892, Paris–Roubaix seit 1896 und Mailand–San Remo seit 1907. Daraus ergibt sich eine eigene Wettklasse: Eintagesrennen mit eindeutigen Siegern, ohne Gesamtklassement und ohne Etappenquoten. Wer auf Mailand–San Remo wettet, wettet eine Wette auf den Ausgang eines Rennens, nicht auf eine Etappe.

Im Mai folgt der Giro d’Italia, im Juli die Tour de France und seit Mitte der 1990er-Jahre im September die Vuelta a España — die Grand Tours, die einzigen Strassenrennen, die drei Wochen lang dauern dürfen. Genau diese Drei-Wochen-Struktur eröffnet Wettmärkte, die bei Eintagesrennen fehlen: Etappensieg, Gesamtsieg, Trikotwertungen, Sprintwertung — und beim Ausstieg eines Fahrers wegen Sturz die Frage, wie sich die Wette überhaupt verhält.

Die UCI WorldTour ist seit 2011 die oberste Rennserie des Weltverbands UCI und Nachfolger der gescheiterten UCI ProTour; sie umfasst 36 Rennen in der laufenden Liste. Die Tour de France selbst wurde erstmals 1903 ausgetragen, der damalige Start war am 1. Juli in Montgeron bei Paris, und seit 1992 ist die Amaury Sport Organisation (ASO) Veranstalterin. An der Tour nehmen rund 21 bis 22 Profimannschaften teil, davon 18 UCI WorldTeams, und seit 2018 besteht jedes Team aus acht Fahrern — bis 2017 waren es neun. Meist stehen zwanzig Etappen nach dem Grand Départ auf dem Programm.

Eintagesrennen, Etappenrennen und die Wertungen der Tour

Die Unterscheidung zwischen Eintages- und Etappenrennen ist keine Spitzfindigkeit, sondern die Grundlage jeder Wettwahl. Beim ersten Eintagesrennen am 8. Dezember 1867 in Paris standen rund 100 Starter über etwa 23 km in Richtung Versailles an der Endgrenze; das erste Etappenrennen war die Tour de France 1903. Heute trennt die Gespa-Liste, was überhaupt gewettet werden darf — Etappen- und Trikotwetten gehören ausdrücklich dazu, aber nur für Rennen, die auf dieser Liste stehen.

Ein langer Kiesweg zwischen Obstbäumen am Seeufer, im Hintergrund die Silhouette von Bergen im Dunst eines frühen Morgens.
Die UCI WorldTour wird seit dem Jahr 2011 vom Radsport-Weltverband UCI veranstaltet und gilt als Nachfolgeserie der gescheiterten UCI ProTour.

An der Tour de France gibt es vier Wertungen, die jeweils eigene Wettmärkte öffnen. Das Gelbe Trikot wurde 1919 von Henri Desgrange eingeführt und steht für den Gesamtsieg. Das Gepunktete Trikot steht für die Bergwertung, das Weisse für die Nachwuchswertung; das Grüne Trikot für die Punktewertung gewann Zabel erneut. Wer auf das Grüne Trikot wettet, wettet eine andere Wette als auf das Gelbe — die Sprinter sind nicht die Bergspezialisten, und eine Etappe mit drei kategorisierten Anstiegen ist nicht das gleiche Rennen wie ein flacher Sprintfinish.

Rekordsieger der Tour mit je fünf Gesamtsiegen sind Jacques Anquetil, Eddy Merckx, Bernard Hinault, Miguel Indurain und Tadej Pogačar; Pogačar siegte 2020, 2021 und von 2024 bis 2026. Fünf Siege in Folge plus die zwei 2024/25/26 ergeben sieben Gesamtsiege für den Slowenen — er ist der einzige Fahrer im aktiven Feld, der die Tour bereits kennt und gewonnen hat. Wer auf den Gesamtsieg wettet, wettet diese Wette gegen eine Statistik, die in einer Handvoll Namen aufgeht.

Bei der Vuelta 2026 erreichte der Österreicher Felix Gall als Gesamtdritter das Podium, 2:44 hinter Sieger Enric Mas — der erste Österreicher auf einem Grand-Tour-Podium überhaupt, nachdem zuvor nur ein weiterer Österreicher je auf einem Grand-Tour-Podium stand: Dritter bei der Tour de France 1957. Gall war zuvor beim Giro d’Italia 2026 Zweiter. Pogačar schied bei der Vuelta 2026 nach einem Sturz auf der achten Etappe aus. Eine Wette auf den Gesamtsieg überlebt einen Ausstieg nicht — was mit dem Wettschein passiert, regeln die Spielregeln, nicht das Rennergebnis.

Welche Schweizer Anbieter Wetten auf Radsport ermöglichen

Die Schweiz hat den Kreis der Sportwetten-Veranstalter gesetzlich auf zwei begrenzt. Nur Swisslos und Loterie Romande dürfen in der Schweiz Sportwetten anbieten — beide mit einer Veranstalterbewilligung und einer Spielbewilligung nach dem Bundesgesetz über Geldspiele (BGS, SR 935.51); die Aufsicht führt die Gespa (Interkantonale Geldspielaufsicht, Bern). Wer bei einem anderen Anbieter wettet, wettet ohne Schweizer Bewilligung und ohne den Schutz, den das Schweizer Recht aufbaut.

Anbieter Schweizer Bewilligung Veranstalter / angegebene Lizenz
Swisslos Sporttip Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung (BGS, SR 935.51) SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft (Sitz Basel); Produkt Sporttip
Loterie Romande Jouez Sport Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung (BGS, SR 935.51) Loterie Romande (Société de la Loterie de la Suisse Romande)
WirWetten ohne Schweizer Bewilligung Lizenz nicht festgestellt, ohne Wirkung in der Schweiz
BC.Game ohne Schweizer Bewilligung Lizenz nicht festgestellt, ohne Wirkung in der Schweiz
BillyBets ohne Schweizer Bewilligung Lizenz nicht festgestellt, ohne Wirkung in der Schweiz
Donbet ohne Schweizer Bewilligung Lizenz nicht festgestellt, ohne Wirkung in der Schweiz
bet365 ohne Schweizer Bewilligung Lizenz nicht festgestellt, ohne Wirkung in der Schweiz
22Bet ohne Schweizer Bewilligung Lizenz nicht festgestellt, ohne Wirkung in der Schweiz
BetOnRed ohne Schweizer Bewilligung Lizenz nicht festgestellt, ohne Wirkung in der Schweiz
IviBet ohne Schweizer Bewilligung Lizenz nicht festgestellt, ohne Wirkung in der Schweiz

Die Tabelle zeigt eine Zweiteilung, die in jeder Zeile dieselbe ist: zwei zugelassene Veranstalter mit klarer schweizerischer Bewilligungsbasis und acht ausländische Marken ohne jede Wirkung in der Schweiz. Eine Lizenz aus Malta, Curaçao oder Deutschland hat nach Art. 4 BGS in der Schweiz keine Kraft. Wer bei einem dieser Anbieter wettet, kann auf der Gewinnerseite gewinnen, verliert aber jeden Schutz, den die Schweiz aufgebaut hat — kein Schweizer Sperrregister, keine Schweizer Beschwerdestelle, keine Schweizer Spielsuchtaufsicht, und bei einer Spielsucht keinen Zugang zu den kantonalen Fachstellen.

Die Sperrliste der Gespa führt Domains ausländischer Anbieter, die Schweizer Telekomanierer sperren — Ende 2025 standen 671 Domains auf der Liste. Eine ausländische Marke kann morgen auf eine neue Domain umziehen, die noch nicht auf der Liste steht; die Gespa ersetzt das dann innerhalb von Stunden. Diese Ersetzung heisst im Gesetz Domain-Hopping, und die Gespa benennt Interwetten und Bet-at-Home, die dieses Muster nutzen, sowie bet365 als auf der Liste.

Was Swisslos Sporttip abdeckt

Swisslos (SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft) hat ihren Sitz in Basel und veranstaltet Lotterien und Sportwetten gestützt auf die interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019 (IKV 2020); die Sportwetten laufen unter dem Namen Sporttip. Das Vertragsgebiet umfasst die Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH, dazu den Kanton Tessin und das Fürstentum Liechtenstein. Wer dort wohnt, kann ein Online-Konto eröffnen; wer anderswo wohnt, kann es nicht.

Die Online-Registrierung erfordert mindestens 18 Jahre, Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Vertragsgebiet, keine bestehende Spielsperre und eine einmalige Registrierung pro Person. Die Daten werden aus einem hochgeladenen Ausweis ausgelesen und gegen Adressdatenbanken geprüft. Diese Prüfung ist kein Bürokratie-Unfall, sondern die Voraussetzung dafür, dass spätere Auszahlungen auf ein Konto im Namen des Spielenden laufen und kein Geld auf ein anonymes Wallet fliesst.

Swisslos hat für 2025 einen Reingewinn von CHF 562 Mio. verteilt: CHF 506 Mio. an die kantonalen Fonds und CHF 56 Mio. an die Stiftung Sportförderung Schweiz, die Swiss Olympic, Fussball, Eishockey und Sporthilfe finanziert. Aus den Sportwetten stammten CHF 109 Mio. (2024: CHF 122 Mio.). Der Betrag macht klar, dass Sportwetten bei Swisslos nicht der Hauptträger sind — Lotterien tragen das Geschäft, Sportwetten ergänzen.

Für die Spielregeln ist die aktuelle Version der Sporttip Spielregeln und Teilnahmebedingungen massgeblich (Version 4.2). Bei Einzel- und Kombinationswetten liegt der Mindesteinsatz bei CHF 1, der Höchsteinsatz bei CHF 1’000; bei Systemwetten liegt der Höchsteinsatz bei CHF 10’000. Swisslos kann diese Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen. Sporttip steht Personen ab 18 Jahren offen; Personen unter 18 Jahren sind von der Teilnahme ausgeschlossen, und wer als Wettkämpfer an einem Ereignis teilnimmt, darf auf dieses Ereignis nicht wetten.

Was Loterie Romande Jouez Sport abdeckt

Die Loterie Romande veranstaltet Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura; als Kontaktadresse nennt sie Avenue de Provence 14, 1001 Lausanne, und sie zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz sowie 221 Mitarbeitende. Wer in der Romandie wohnt, kann dort ein Online-Konto eröffnen; wer in der Deutschschweiz wohnt, geht leer aus und weicht auf Swisslos aus.

Die Kantonsaufteilung ist nicht teilbar. Wer zwischen Genf und Lausanne umzieht, wechselt nicht den Anbieter; wer von Lausanne nach Bern umzieht, schon. Wer in zwei Kantonen gleichzeitig wohnt, ist bei einem angemeldet, nicht bei beiden. Eine Anmeldung bei beiden Anbietern ist nicht möglich, weil jeder Anbieter nur sein eigenes Vertragsgebiet führt. Wer in den Ferien in der Romandie wettet, wettet dort auf eigene Rechnung und mit der fremden Währung des dortigen Spielorts.

Was Anbieter ohne Schweizer Bewilligung abdecken

WirWetten, BC.Game, BillyBets, Donbet, bet365, 22Bet, BetOnRed und IviBet haben alle keine Schweizer Bewilligung und sind nach Art. 4 BGS in der Schweiz nicht zugelassen. Eine Lizenz aus Malta, Curaçao, Deutschland oder einem anderen Staat hat in der Schweiz keine Kraft. Wer dort wettet, hat keinen Zugang zur Schweizer Spielsperre, keinen Zugang zur Schweizer Aufsicht, keine Schweizer Beschwerdestelle, und die Sperrliste der Gespa kann die Domain jederzeit aufnehmen — was eine offene Wette auf einer plötzlich gesperrten Domain in eine offene Wette auf einer nicht mehr erreichbaren Domain verwandelt.

Wichtig zu wissen, was diese Anbieter NICHT abdecken: Sie sind keine Alternative zu Swisslos und Loterie Romande, kein zweiter Markt mit besserer Quote, und kein Sicherheitsnetz für Spieler, die dort gesperrt sind. Sie sind ein anderer Markt mit anderen Regeln und ohne Schweizer Schutz. Wer dort spielt, muss selbst entscheiden, was er an Schutz aufgibt und was er an Quote dafür bekommt — die Quoten, die ein Anbieter ohne Schweizer Bewilligung anzeigt, sind nicht die Quoten, die in der Schweiz gelten.

Quoten, Marge und der Wert einer Quote im Radsport

Eine Quote ist keine Wahrscheinlichkeit, sondern der Multiplikator, mit dem der Einsatz im Erfolgsfall zurückgezahlt wird. Eine Quote von 2.10 bedeutet: Einsatz zurück mal 2.10, also bei einem Einsatz von CHF 10 einen Brutto-Return von CHF 21 (Reingewinn CHF 11). Bei einer Kombiwette multiplizieren sich die Quoten der einzelnen Beine zu einer Gesamtquote — drei Beine mit 1.50, 2.00 und 3.00 ergeben eine Kombiquote von 9.00.

Die Marge ist der Anteil, den der Wettanbieter von jedem gesetzten Franken einbehält. Sie ergibt sich rechnerisch aus den Quoten aller Ausgänge eines Marktes. Für einen Zwei-Wege-Markt mit beiden Quoten 1.90 ergibt sich eine Auszahlungsquote von 1 ÷ (1/1.90 + 1/1.90) = 1 ÷ (0.5263 + 0.5263) = 1 ÷ 1.0526 = 0.95, also 95 %. Die Marge ist 100 % − 95 % = 5 %. Bei einem Drei-Wege-Markt (1, X, 2) mit Quoten 2.50, 3.40, 2.80 ergibt sich eine Auszahlungsquote von rund 88.5 %, die Marge rund 11.5 %.

Die Bandbreite der Marge im Radsport ist nicht einheitlich. Der Sieger-Markt eines Eintagesrennens hat in der Regel eine niedrigere Marge als ein Etappensieg-Markt mit vielen Fahrern im Feld. Spezialmärkte — Trikotwertungen, Kombiwertungen, Head-to-Head zwischen zwei Fahrern — haben in der Regel höhere Margen als die Hauptmärkte, weil sie weniger gehandelt werden und der Anbieter weniger Wettbewerb um die Quote hat. Wer auf einen Spezialmärkt wettet, wettet zu einem höheren Preis.

Im Radsport kommt hinzu, dass die Quoten sich während des Rennens stark bewegen. Ein Sturz auf der Spitze, ein Defekt auf einer Abfahrt, ein Windwechsel auf einem flachen Abschnitt — jeder Vorfall verschiebt die Quoten. Der Cash-Out, den Sporttip anbietet, gibt dem Spielenden die Möglichkeit, eine Wette vor dem Ende des Rennens zu schliessen; der Betrag ist tiefer als der mögliche Wettgewinn bei normalem Ausgang, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden. Swisslos muss Cash-Out nicht für alle Wetten anbieten.

Cash-Out bei Sporttip gibt es für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung; ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und eine Garantie für jeden Markt besteht nicht. Wer die Wette vor dem Ende schliessen will, bekommt einen Betrag, der unter dem liegt, was bei regulärem Rennausgang ausgezahlt worden wäre. Wer die Wette laufen lässt, riskiert einen Ausstieg eines Fahrers und einen Wettschein, der wertlos wird.

Wie die Wettauswahl bei Sporttip entsteht

Was auf dem Wettschein erscheint, ist nicht der freie Markt der Buchmacher, sondern die Auswahl aus der Gespa-Liste. Wetten sind nur auf Sportereignisse zulässig — Wetten auf Wetter, Politik oder TV-Shows sind verboten. Die zugelassene Offerte ist eine geschlossene Liste: die Gespa-Liste der bewilligten Sportarten, Wettbewerbe und Wetttypen (Version 10.09.2026; Art. 25 BGS, Art. 29 VGS). Qualifikationsrunden erscheinen nur, wenn sie auf der Liste stehen; Frauen-Wettbewerbe erscheinen nur, wenn sie auf der Liste stehen; Rangwetten erscheinen nur, wenn die Rangierung den Einzug in einen internationalen Wettbewerb oder das Podium entscheidet; Trainingsläufe sind nie wettbar. Die Liste zeigt keine Eckball- oder Kartenmärkte — typische Fussball-Märkte fehlen also im Radsport nicht, weil sie nicht ins Radsport gehören, sondern weil der Radsport-Wettmarkt eigene Märkte führt.

Verlängerung und Penaltyschiessen zählen bei Sporttip nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Im Radsport gibt es keine Verlängerung, also zählt das Rennen nach regulärem Ende, plus Nachspielzeit, wenn das Programm das vorsieht. Bei Etappenrennen ist die Etappenwertung in der Regel ein eigenständiges Ereignis — wer auf den Etappensieg wettet, wettet diese eine Etappe, nicht das Gesamtklassement. Wer auf den Gesamtsieg wettet, wettet das Gesamtklassement und nicht die einzelne Etappe.

Quotenboosts und Profitboosts sind bei Sporttip möglich: Quotenboosts gelten nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage, Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz. Beide sind pro Wettenden nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert; bei einem Cash-Out verfällt der Boost. Der Boost ist eine Werbeaktion mit Bedingungen — nicht ein Geschenk im Glücksspiel.

Schutz, Limiten und Spielsperre bei den zugelassenen Anbietern

Das Schweizer Geldspielrecht baut den Schutz nicht am Markt auf, sondern am Spielenden. Wer bei Swisslos oder Loterie Romande wettet, wettet mit einem System aus Verlustlimiten, Pausen und einer Spielsperre, das in dieser Form kein ausländischer Anbieter bietet.

Vor der ersten Teilnahme an Sporttip müssen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen — die Oberlimite liegt bei CHF 9’999, für unter 21-Jährige bei CHF 1’000. Eine Senkung der Limite gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Zusätzlich ist eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage möglich. Die Limite ist nicht eine Empfehlung des Anbieters, sondern eine vom Spielenden selbst gesetzte Schranke — wer sie am Anfang auf das Maximum setzt, hat sich selbst die Möglichkeit genommen, sie im Affekt zu erhöhen.

Bei Swisslos lässt sich der Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf; eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein. Die Spielsperre ist kein Verfahren, das man mit einem Anruf aufhebt — eine freiwillige Spielsperre lässt sich nach drei Monaten aufheben, mit einer Fachstelle als Beistand.

Die Schweizer Aufsicht funktioniert nicht über Werbeverbote allein. Werbung darf nicht aufdringlich oder nicht irreführend sein und nicht auf Minderjährige oder gesperrte Personen ausgerichtet sein (Art. 74 BGS); Werbung für in der Schweiz nicht bewilligte Geldspiele ist verboten (Art. 74 Abs. 3) und wird mit einer Busse bis CHF 500’000 bestraft (Art. 131 BGS). Gratiswetten oder Gratisguthaben brauchen die vorgängige Zustimmung der Gespa (Art. 75 Abs. 2 BGS; 2025 hat die Gespa 24 Zustimmungen an Loterie Romande und 8 an Swisslos erteilt). Bonus-Beträge und -Bedingungen kommen nur aus den Bedingungen jedes Anbieters selbst.

Die Gespa testet den Schutz an Verkaufsstellen: Bei Testkäufen 2025 wurde an Verkaufsstellen in 47.5 % von 200 Fällen eine Sportwette an einen Minderjährigen verkauft. Dieser hohe Wert zeigt, was die Aufsicht selbst sieht: Der Schutz ist nicht perfekt, er ist nur besser als gar keiner. Wer auf den Verkauf an der Verkaufsstelle setzt, sollte nicht vergessen, dass die Quote der Verkaufsstellen-Tests gegen den Schutz spricht.

Wie eine typische Sportwette bei Sporttip abläuft

Die Sequenz ist klar. Der Spielende registriert sich online mit Ausweis, lässt Adresse und Alter prüfen, und setzt Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage. Die erste Wette kann erst nach der Limite-Einwahl platziert werden. Auf dem Wettschein wählt der Spielende ein Rennen aus der Gespa-Liste, eine Wettart (Gesamtsieg, Etappensieg, Trikotwertung) und einen Ausgang. Der Wettschein zeigt den Einsatz, die Quote, den Brutto-Return und den Reingewinn. Eine Annahme erfolgt nur, wenn Einsatz und Wette innerhalb der Limiten liegen. Eine Annahme unterhalb der Mindestlimite wird abgelehnt; eine Annahme oberhalb der Höchstlimite ebenso.

Das Rennen läuft. Wer live wettet, der kann während des Rennens Wetten platzieren, sofern die Gespa im Livewetten-Bereich eine Bewilligung erteilt hat. Das BGS kennt keine statutarische Sperre bestimmter Live-Märkte, aber die zugelassene Liste gilt auch live. Wer Cash-Out wählt, schliesst die Wette vor dem Ende; der Cash-Out-Betrag liegt unter dem Brutto-Return bei normalem Ausgang. Wer die Wette laufen lässt, lässt sie zu Ende laufen und sieht den Gewinn oder den Verlust.

Die Auszahlung erfolgt auf ein Zahlungskonto im Namen des Spielenden — eine Auszahlung auf ein Krypto-Wallet oder ein Konto auf einen anderen Namen ist nicht möglich (Art. 50 Abs. 2 VGS). Die Auszahlung kann nach einer Wettgewinn-Summe, die den bundesweiten Freibetrag von CHF 1’071’000 (ab 1.1.2026; 2025: CHF 1’070’400) übersteigt, der Verrechnungssteuer unterliegen: Der Anbieter schaltet 35 % zurück, die bei der Steuererklärung zurückgefordert werden können. Der typische Wettende bleibt deutlich unter diesem Freibetrag; die meisten Wetten lösen weder Einkommenssteuer noch Verrechnungssteuer aus. Gewinne aus ausländischen Anbietern unterliegen keiner Verrechnungssteuer, werden aber nach kantonalem Recht die Einkommenssteuer unterworfen — die kantonale Praxis in Thurgau besteuert Gewinne aus ausländischen Wettangeboten unabhängig von der Höhe voll als Einkommen.

Offshore-Anbieter: was beim Wettbewerb ohne Schweizer Bewilligung fehlt

Acht der zehn hier verglichenen Anbieter haben keine Schweizer Bewilligung: WirWetten, BC.Game, BillyBets, Donbet, bet365, 22Bet, BetOnRed und IviBet. Sie sind in der Schweiz nicht zugelassen, eine Lizenz aus einem anderen Land hat in der Schweiz keine Wirkung (Art. 4 BGS), und sie können auf der Gespa-Sperrliste landen. Wer dort wettet, hat keinen Zugang zur Schweizer Spielsperre und keine Schweizer Beschwerdestelle.

Der Schutz, der dort nicht greift: Schweizer Limiten (CHF 9’999 Obergrenze pro Periode, Senkung sofort, Erhöhung erst nach 72 Stunden), die schweizweite Spielsperre, die Schweizer Aufsicht über irreführende Werbung, die Schweizer Geldwäscheregelung, die eine Auszahlung auf ein Konto im Namen des Spielenden erzwingt. Was stattdessen gilt: die Bedingungen des Anbieters, die Gerichtsbarkeit seines Sitzes, und die Frage, ob sein Land eine funktionierende Aufsicht führt. Die Quote ist dort oft höher als bei den Schweizer Veranstaltern — die Marge wird mit einem anderen Kundenstamm und ohne Schweizer Lizenzabgaben kalkuliert.

Wer aus der Schweiz bei einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung spielt, spielt auf eigenes Risiko. Eine Spielsucht, die dort entsteht, hat keinen Zugang zur Schweizer Fachstelle; ein Streit um eine Auszahlung hat keinen Schweizer Richter. Die Gewinne unterliegen je nach Kanton einer anderen Besteuerung als bei Swisslos. Wer dort spielt, sollte das tun, was er bei jeder Wette tun sollte — und sollte wissen, was er an Schutz aufgibt.

Die Liste wird kürzer, nicht länger. Die Gespa ersetzt gesperrte Domains innerhalb von Stunden, und das Domain-Hopping-Muster ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Eine heute offene Domain kann morgen gesperrt sein, und eine Wette auf einer Domain, die nicht ersetzt wird, ist eine offene Wette auf einer Domain, die nicht mehr zugänglich ist. Die Schweizer Anbieter kennen dieses Risiko nicht.

Wie die zehn Anbieter im Vergleich abschneiden

Anbieter Schweizer Bewilligung Veranstalter / angegebene Lizenz
Swisslos Sporttip Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung (BGS, SR 935.51) SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft (Sitz Basel); Produkt Sporttip
Loterie Romande Jouez Sport Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung (BGS, SR 935.51) Loterie Romande (Société de la Loterie de la Suisse Romande)
WirWetten ohne Schweizer Bewilligung Lizenz nicht festgestellt, ohne Wirkung in der Schweiz
BC.Game ohne Schweizer Bewilligung Lizenz nicht festgestellt, ohne Wirkung in der Schweiz
BillyBets ohne Schweizer Bewilligung Lizenz nicht festgestellt, ohne Wirkung in der Schweiz
Donbet ohne Schweizer Bewilligung Lizenz nicht festgestellt, ohne Wirkung in der Schweiz
bet365 ohne Schweizer Bewilligung Lizenz nicht festgestellt, ohne Wirkung in der Schweiz
22Bet ohne Schweizer Bewilligung Lizenz nicht festgestellt, ohne Wirkung in der Schweiz
BetOnRed ohne Schweizer Bewilligung Lizenz nicht festgestellt, ohne Wirkung in der Schweiz
IviBet ohne Schweizer Bewilligung Lizenz nicht festgestellt, ohne Wirkung in der Schweiz

Die Tabelle zeigt die Zweiteilung in jeder Zeile. Die zwei zugelassenen Anbieter führen die Spalte Palli-1 mit einer klaren Schweizer Bewilligung und einer klaren Schweizer Veranstalterin; die acht Anbieter ohne Bewilligung führen die Spalte mit einer Lizenz, die in der Schweiz nicht wirkt. Wer den Vergleich liest, sieht nicht zehn ähnliche Optionen, sondern zwei zugelassene Veranstalter und acht Alternativen, die in der Schweiz nicht zugelassen sind. Was die Spalten nicht zeigen: die Marge der einzelnen Märkte, die Bonus-Bedingungen, die Auszahlungsdauer, die Sportarten ausser Radsport. Was die Spalten zeigen: die Bewilligungslage, und damit die Frage, welcher Anbieter in der Schweiz überhaupt spielen darf.

Was die Rede genau zeigt

Die Tabelle ist eine Bewilligungs-Tabelle, kein Wettbewerbsvergleich. Die Spalte «Bewilligung» ist binär — entweder Schweizer Bewilligung oder keine. Die Spalte «Veranstalter / Lizenz» zeigt die Schweizer Veranstalterin oder den Status «nicht festgestellt». Was die Tabelle nicht zeigt, ist die Quote: Die Quote schwankt von Rennen zu Rennen, von Markt zu Markt, und ist nicht in einer Bewilligungs-Tabelle abgebildet. Wer die Quoten vergleichen will, vergleicht sie auf den Websites der Anbieter, am Wettschein, vor der Wette.

Wichtig zu wissen: Eine fehlende Bewilligung heisst nicht, dass der Anbieter schlecht ist; sie heisst, dass er in der Schweiz nicht zugelassen ist und keinen Schweizer Schutz bietet. Eine vorhandene Bewilligung heisst nicht, dass der Anbieter die beste Quote hat; sie heisst, dass er in der Schweiz zugelassen ist und Schweizer Schutz bietet. Die Wahl ist keine Wahl zwischen guten und schlechten Anbietern, sondern eine Wahl zwischen zwei zugelassenen Anbietern und acht anderen.

Wie die zugelassenen Anbieter im Radsport abschneiden

Swisslos Sporttip und Loterie Romande Jouez Sport führen beide das Radsport-Angebot aus der Gespa-Liste. Was sie im Radsport konkret anbieten, ist aus den Listen der Gespa ersichtlich, nicht aus den Werbeversprechen der Anbieter. Die typischen Rady-Beine sind Gesamtsieg, Etappensieg und Trikotwertung bei Grand Tours, sowie Sieger und Head-to-Head bei Eintagesrennen. Welche Märkte genau angeboten werden, wechselt von Rennen zu Rennen und ist auf dem Wettschein ersichtlich.

Bei einer typischen Etappe der Tour de France ist das Wettprogramm üblicherweise umfangreicher als bei einem Eintagesrennen: Etappensieg, Gesamtsieg nach Etappe, Trikotwertungen, Head-to-Head zwischen zwei Fahrern, Kombiwetten auf mehrere Märkte. Bei einem Eintagesrennen wie Mailand–San Remo ist das Programm kleiner: Sieger, manchmal Podium, manchmal Head-to-Head. Wer auf einen Klassiker wettet, wettet typischerweise den Siegermakt; wer auf eine Grand-Tour-Etappe wettet, hat mehr Märkte zur Auswahl.

Wie die Offshore-Anbieter im Radsport abschneiden

WirWetten, BC.Game, BillyBets, Donbet, bet365, 22Bet, BetOnRed und IviBet bieten Radsport-Wetten mit anderen Märkten und anderen Quoten an. Was sie genau anbieten, ist auf ihren Websites ersichtlich. Was sie in der Schweiz nicht bieten, ist Schweizer Schutz. Eine Sperrung der Domain, eine Änderung der AGB, ein Streit um eine Auszahlung — all das fällt nicht in die Schweizer Aufsicht.

Wer dort wettet, sollte das mit offenen Augen tun. Eine höhere Quote ist kein Freiwillenreflex, sondern ein Preisschild für den Wegfall des Schutzes. Wer den Schutz will, wettet bei Swisslos oder Loterie Romande. Wer die Quote will, wettet bei einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung — und akzeptiert, was das in der Schweiz heisst.

Häufige Fragen zum Radsport-Wetten in der Schweiz

Ist Wetten auf die Tour de France in der Schweiz erlaubt?

Ja, aber nur bei Swisslos Sporttip oder Loterie Romande Jouez Sport. Beide haben eine Veranstalterbewilligung und eine Spielbewilligung nach BGS, und beide führen die Tour de France auf ihrer Wettliste, sofern die Gespa-Liste das Rennen für die laufende Saison führt. Andere Anbieter dürfen in der Schweiz keine Sportwetten anbieten; eine Lizenz aus einem anderen Staat hat hier keine Kraft.

Wie wird geprüft, ob ein Rennen oder eine Wettart auf der Gespa-Liste steht?

Die Gespa-Liste ist eine geschlossene Liste der bewilligten Sportarten, Wettbewerbe und Wetttypen (Art. 25 BGS, Art. 29 VGS). Die Liste wird von der Gespa veröffentlicht und aktualisiert. Ist ein Rennen nicht auf der Liste, ist es nicht wettbar — auch nicht bei den zugelassenen Anbietern. Ist eine Wettart nicht auf der Liste, ist sie nicht wettbar; das schliesst Trikotwertungen, Kombiwetten und Etappensieg nicht aus, sondern bezieht sich nur auf das, was die Liste nicht führt.

Worin unterscheiden sich Gesamtsieger- und Etappensieger-Wetten?

Die Gesamtsieger-Wette wettet auf den Sieger des Gesamtklassements am Ende der Rundfahrt; der Ausgang wird über drei Wochen entschieden. Die Etappensieger-Wette wettet auf den Sieger einer einzelnen Etappe; der Ausgang wird an einem Tag entschieden. Ein Ausstieg eines Fahrers vor der Etappe macht den Etappenschein wertlos; ein Ausstieg nach der Etappe ändert den Etappenschein nicht. Ein Ausstieg eines Fahrers in der zweiten Woche macht den Gesamtsieg-Wettschein wertlos.

Wie wird der Gewinn aus Einsatz und Quote berechnet, und was ist die Marge?

Der Brutto-Return ist Einsatz × Quote. Bei einem Einsatz von CHF 10 und einer Quote von 2.10 ergibt sich ein Brutto-Return von CHF 21 und ein Reingewinn von CHF 11. Bei einer Kombiwette multiplizieren sich die Quoten der einzelnen Beine. Die Marge ist der Anteil, den der Wettanbieter pro gesetztem Franken einbehält; sie ergibt sich rechnerisch aus den Quoten aller Ausgänge eines Marktes. Für einen Zwei-Wege-Markt mit beiden Quoten 1.90 ergibt sich eine Marge von 5 %. Die Marge schwankt zwischen Hauptmärkten und Spezialmärkten.

Welche Verlustlimiten und welche Spielsperre gelten bei den zugelassenen Anbietern?

Bei Sporttip müssen Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage gesetzt werden; die Oberlimite liegt bei CHF 9’999 (unter 21 Jahren CHF 1’000). Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Eine freiwillige Einzahlungslimite für 30 Tage ist zusätzlich möglich. Eine Spielsperre lässt sich produktbezogen für 1 bis 180 Tage setzen, ohne Aufhebung vor Fristablauf; eine unbefristete Spielsperre wird in ein schweizweites Register eingetragen und gilt für alle Schweizer Casinos und Spielbanken sowie in Liechtenstein.

Was fehlt Wettenden bei ausländischen Anbietern ohne Schweizer Bewilligung?

Der Schutz, den das Schweizer Geldspielrecht aufbaut: keine Schweizer Verlustlimiten, keine Schweizer Spielsperre, keine Schweizer Aufsicht über Werbung, keine Schweizer Geldwäscheregelung, keine Schweizer Beschwerdestelle. Eine Lizenz aus Malta, Curaçao oder Deutschland hat in der Schweiz keine Wirkung. Wer dort spielt, spielt auf eigenes Risiko; eine Sperrung der Domain kann jederzeit erfolgen. Gewinne unterliegen je nach Kanton einer anderen Besteuerung als bei Swisslos.

Inhalt erstellt vom Team «Laender Spiel Info»