Yankee Wetten in der Schweiz: Anbieter, Regeln und Rechenwege
Eine Yankee-Wette bündelt vier Tipps zu elf Einzel- und Kombinationswetten: sechs Zweier-, vier Dreier- und eine Viererkombi. Der Wettende setzt denselben Einsatz auf jede dieser elf Wetten, und der Gesamtbetrag, der riskiert wird, multipliziert sich entsprechend. In der Schweiz dürfen nur zwei Veranstalter Sportwetten anbieten — Swisslos mit dem Produkt Sporttip und die Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport. Wer im Inland wettet, bewegt sich damit innerhalb der Bewilligung des Geldspielgesetzes; wer einen ausländischen Anbieter nutzt, spielt ohne Schweizer Rechtsschutz. Der folgende Ratgeber erläutert den Aufbau der Wette, die Einsatzlimiten, die staatliche Aufsicht und die Auswirkungen, die eine Yankee für Spielkonto, Verlustlimiten und Gewinnauszahlung hat.

Stand: 20. Oktober 2026 · Geprüft gegen Spielregeln von Swisslos Sporttip und Jouez Sport der Loterie Romande.
Was eine Yankee-Wette rechnerisch bedeutet und wer sie anbietet
Der Aufbau: vier Tipps, elf Wetten, ein Gesamteinsatz
Eine Yankee-Wette ist eine Systemwette aus vier Voraussagen. Aus den vier Tipps baut der Wettschein sechs Zweierkombis, vier Dreierkombis und eine Viererkombi zusammen, also elf Einzelpositionen. Gewinnen alle vier Tipps, trifft auch jede Kombination, und der Wettschein bezahlt alle elf Linien aus. Verliert ein Tipp, fallen die Wetten weg, die diesen Tipp enthalten; die übrigen laufen weiter. Aus diesem gestaffelten Aufbau entstehen Teilgewinne schon dann, wenn drei Tipps richtig liegen — bei einer geraden Viererkombi bliebe das Feld leer.

Der Einsatz pro Linie ist gleich; der Gesamteinsatz entspricht dem Linieneinsatz mal elf. Wer etwa 5 CHF pro Linie setzt, gibt 55 CHF in den Wettschein und riskiert diesen Betrag vollständig, sobald die erste Partie beginnt. cash-out vor dem Ende aller Partien verändert den verbleibenden Gesamteinsatz und die Anzahl der noch offenen Linien.
Bei einer geraden Vierer-Kombiwette ohne Systemlogik würden 5 CHF auf eine Karte gesetzt; sie gewänne nur, wenn alle vier Treffer kämen, was selten genug vorkommt, um die Quote hochzutreiben. Die Systemstruktur der Yankee streckt das Risiko, weil sie Treffer bereits belohnt, bevor das letzte Resultat feststeht. Sie streckt aber auch den Einsatz, weil sie elf Linien gleichzeitig bindet.
Super Yankee, Lucky 15 und Heinz im Vergleich
Die Super Yankee — auch Lucky 31 genannt — funktioniert wie die Yankee, zieht aber zusätzlich fünf Einzelwetten auf jeden der vier Tipps mit ein und kommt damit auf 26 Linien. Lucky 15 ergänzt die vier Tips um sechs Zweierkombis, vier Dreierkombis und eine Viererkombi — das entspricht der Struktur einer Yankee, fügt aber alle vier Einzelwetten hinzu und kommt auf 15 Linien. Heinz erhöht die Tippzahl auf sechs und damit die Linienzahl auf 57; Super Heinz hat sechs Tipps plus 21 Einzelwetten und kommt so auf 63 Linien.

| System | Tipps | Linien |
|---|---|---|
| Yankee | 4 | 11 |
| Lucky 15 | 4 | 15 |
| Super Yankee / Lucky 31 | 4 | 26 |
| Heinz | 6 | 57 |
| Super Heinz | 6 | 63 |
Die Tabelle zeigt die fünf bekanntesten Systeme nebeneinander, nur Yankee, Lucky 15 und Super Yankee haben dieselbe Trefferzahl. Mehr Linien bedeuten mehr Einsatz bei gleichem Linieneinsatz und mehr Teilgewinne bei gleicher Trefferquote.
Die Marge des Anbieters in jeder Teilwette
Yankee-Wetten setzen sich aus lauter geraden Kombinationen zusammen, und jede Kombination enthält den Aufschlag des Veranstalters auf die faire Wettquote. Veranschlagt man für eine fiktive Zweiweg-Wette Quoten von 1.90 gegen 1.90, so errechnet sich die Auszahlungsquote als 1 ÷ (1/1.90 + 1/1.90), also rund 0.95 oder 95 %. Der Veranstalter behält entsprechend etwa 5 % der eingesetzten Summe, gleichmässig verteilt auf jede Linie der Yankee. Bei einer geraden Dreier-Kombi mit drei Quoten von 1.90 multiplizieren sich die Auszahlungsquoten, die Marge wächst mit jeder weiteren Linie, weil sie aus jedem Bestandteil mitgenommen wird.
Das hebt den Preis gleich zweifach: Wer einen Tipp wegen niedriger Quote verwirft, weil die Marge bei dieser Einzelwette hoch wirkt, erspart sich noch keinen Verlust auf den anderen drei Linien, die diesen Tipp enthalten. Wer die Linienzahl durch das Streichen eines Tipps von elf auf sechs reduziert, halbiert das Risiko, aber nicht den durchschnittlichen Verlust pro riskiertem Franken.
Die Marge einer Zweiweg-Wette von 1.90 / 1.90 liegt je nach Rechenweise in einem Bereich um die 5 %, kann aber nach oben oder unten abweichen, wenn der Veranstalter die Quoten asymmetrisch anlegt. Wer den Wettschein ohne Marge lesen will, vergleicht den Gesamtgewinn bei allen elf Treffern gegen elf Linieneinsätze.
Was die Anbieter für Yankee-Wetten in der Schweiz taugen
Die zehn Anbieter im Überblick
| Anbieter | Schweizer Bewilligung | Veranstalter / ausgewiesene Lizenz |
|---|---|---|
| Swisslos Sporttip | bewilligt | SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft (Veranstalter- und Spielbewilligung nach BGS) |
| Loterie Romande Jouez Sport | bewilligt | Loterie Romande (Veranstalter- und Spielbewilligung nach BGS) |
| 1Bet | ohne Schweizer Bewilligung | ohne Swiss permit, ausländische Lizenz ohne Kraft in der Schweiz |
| Wettigo | ohne Schweizer Bewilligung | ohne Swiss permit, ausländische Lizenz ohne Kraft in der Schweiz |
| PowBet | ohne Schweizer Bewilligung | ohne Swiss permit, ausländische Lizenz ohne Kraft in der Schweiz |
| Cloudbet | ohne Schweizer Bewilligung | ohne Swiss permit, ausländische Lizenz ohne Kraft in der Schweiz |
| Bahigo | ohne Schweizer Bewilligung | ohne Swiss permit, ausländische Lizenz ohne Kraft in der Schweiz |
| BDMBet | ohne Schweizer Bewilligung | ohne Swiss permit, ausländische Lizenz ohne Kraft in der Schweiz |
| FortuneJack | ohne Schweizer Bewilligung | ohne Swiss permit, ausländische Lizenz ohne Kraft in der Schweiz |
| GG.BET | ohne Schweizer Bewilligung | ohne Swiss permit, ausländische Lizenz ohne Kraft in der Schweiz |
Die ersten beiden Zeilen führen die beiden bewilligten Veranstalter auf, die Zeilen danach listen ausländische Marken, die Schweizer Wettende über die Suche finden. Die Spalte Schweizer Bewilligung trennt die beiden Gruppen nach dem, was für das Geldspielgesetz zählt: einer Veranstalter- und Spielbewilligung der interkantonalen Aufsichtsbehörde Gespa.
Eine Yankee-Wette platziert in der Schweiz heisst Sporttip oder Jouez Sport. Bei den acht Marken ohne Bewilligung gilt das Geldspielgesetz (Art. 4 BGS): eine ausländische Lizenz entfaltet in der Schweiz keine Wirkung, die Organisatoren haben keine Schweizer Spielsperre eingebunden, Gewinne landen auf einem ausländischen Konto, und die Sperrliste der Gespa kann die Domains per DNS-Sperre blockieren.
Wie die Anbieter Yankee konkret ausführen
Sporttip zeigt den Wettschein als Systemwette an und akzeptiert Yankee und Super Yankee nach den Spielregeln Version 4.2. Eine einzelne Systemwette darf höchstens 10’000 CHF Einsatz tragen, eine Kombinationswette im selben Wettschein höchstens 1’000 CHF pro Linie, das gilt für jede Position. Wer eine Super Yankee mit 26 Linien stellt, kann bis zu 26 mal 1’000 CHF riskieren, sofern die Summe in den Spielregeln unter 10’000 CHF pro Systemwette bleibt — die Systemwette ist hier als Ganzes auf 10’000 CHF limitiert. Der Mindesteinsatz pro Linie beträgt 1 CHF, was bei einer klassischen Yankee 11 CHF Mindest-Gesamteinsatz ergibt.
Jouez Sport arbeitet mit dem Begriff Multiple und akzeptiert 2 bis 10 Voraussagen in einer Kombiwette, dazu kommen Systemwetten über die Verkaufsstellen und online. Der Höchsteinsatz liegt pro Einzel- und Kombiwette bei 500 CHF, der gesamte Wettschein mit Multiples darf höchstens 7’500 CHF Einsatz tragen, der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette ist auf 300’000 CHF beschränkt, für die Summe aller Gewinne eines Multiples gilt eine Obergrenze von 1’000’000 CHF.
Ausländische Anbieter wie 1Bet, Wettigo, PowBet, Cloudbet, Bahigo, BDMBet, FortuneJack und GG.BET listen Yankee in ihrer Regel als Systemwette. Konkrete Höchsteinsätze oder Mindestquoten sind auf den jeweiligen Hilfeseiten zu prüfen, ihre Regeln gelten am Sitz des Unternehmens, nicht in der Schweiz.
Wettanbieter im Vergleich: was die einzelnen Marken für Yankee-Wetten bieten
Swisslos Sporttip
Swisslos betreibt das Produkt Sporttip und führt den gesamten Sportwettenbetrieb der Deutschschweiz sowie für Ticino und Liechtenstein. Die Spielregeln (Version 4.2) listen Yankee und Super Yankee als reguläre Systemwetten, daneben Kombinations- und Einzelwetten. Der Höchsteinsatz pro Einzel- oder Kombiwette ist auf 1’000 CHF gesetzt, der Höchsteinsatz pro Systemwette auf 10’000 CHF; was darüber liegt, wird nicht angenommen, und die Limite kann von Swisslos jederzeit und ohne Begründung angepasst werden. Der Mindesteinsatz pro Position liegt bei 1 CHF. Der Sporttip-Kombiboost funktioniert auch für Systemwetten und verlangt mindestens vier Voraussagen mit Einzelquote 1.50 oder höher; der Bonus staffelt sich von 5 % bei vier über 20 % bei sieben bis 100 % bei fünfzehn Voraussagen. Cash-Out ist nur online verfügbar, nur als vollständiges Cash-Out und nur vor oder während laufender Ereignisse — Teilauszahlungen sind ausgeschlossen. Gewinne bis 1’000 CHF je Quittung wandern automatisch ins Wallet, Gewinne darüber binnen drei Arbeitstagen auf das registrierte Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto.
Für Schweizer Wettende mit Wohnsitz im Swisslos-Gebiet ist Sporttip die einzige bewilligte Anlaufstelle mit vollständiger deutscher Oberfläche, der Kombiboost wirkt auch auf die Systemlogik der Yankee, und die Gewinnauszahlung folgt festen Fristen. Wer Wert auf vollständigen Cash-Out und auf Systemwetten mit hohem Linieneinsatz legt, ist hier richtig aufgehoben.
Loterie Romande Jouez Sport
Die Loterie Romande betreibt Jouez Sport für die Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Systemwetten heissen hier Multiple, ihre Anzahl der Voraussagen reicht von 2 bis 10, was die klassische Yankee mit ihren vier Voraussagen abdeckt. Der Mindesteinsatz beträgt online 2 CHF, in den 2’350 Verkaufsstellen 3 CHF, für Multiples 2 CHF. Höchsteinsatz pro Einzel- und Kombiwette: 500 CHF; der Wettschein mit Multiples darf insgesamt 7’500 CHF Einsatz tragen. Der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette liegt bei 300’000 CHF, für die Summe aller Gewinne eines Multiples gilt 1’000’000 CHF. Eine Kombiwette muss eine Gesamtquote von mindestens 1.10 halten und darf 100’000 nicht übersteigen.
Wer in der Romandie wohnt und mit kleinerem Linieneinsatz arbeiten will, ist hier im bewilligten Rahmen unterwegs: die Limite pro Linie ist niedriger als bei Sporttip, der Höchstgewinn pro Multiple aber klar höher. Cash-Out und Kombiboost nach Sporttip-Logik fehlen, dafür sind die Spielregeln in der siebzehnten Auflage (September 2024) klar gefasst.
1Bet
1Bet tritt ohne Schweizer Bewilligung auf. Yankee-Wetten listet die Seite als Systemwette, die Auszahlungsmechanik folgt dem eigenen Hausrecht. Eine Lizenz, die in der Schweiz Kraft entfaltet, ist nicht etabliert; Gewinne aus 1Bet werden nicht im Schweizer Register gegen Verlust oder Insolvenz geschützt, und die Gespa kann die Domain in die Sperrliste aufnehmen, was den Zugang per DNS unterbindet. Wer dort spielt, tut dies ausserhalb des Geldspielgesetzes; Folgen für die Besteuerung richten sich nach der kantonalen Praxis.
Das Yankee-Angebot bei 1Bet passt zum Profil für Wettende, die ihren Wohnsitz ausserhalb der Schweiz haben oder bewusst eine ausländische Plattform nutzen. Für eine Person mit Schweizer Wohnsitz entfällt der Schweizer Rechtsschutz, der identische Wetten bei Sporttip und Jouez Sport absichert.
Wettigo
Auch Wettigo arbeitet ohne Schweizer Bewilligung. Die Marke führt Systemwetten und Yankee-Wetten im Programm, der Onlinezugang wird über die eigene Lizenz geregelt, die in der Schweiz keine Wirkung hat. Wer hier wettet, akzeptiert, dass die Gespa-Sperrliste jederzeit die Domain sperren kann, und dass eine Auszahlung den Bedingungen des ausländischen Anbieters folgt, nicht dem Schweizer Geldspielgesetz.
Wer von der Schweiz aus spielt, sollte wissen, dass die einzige Konstante das eigene Spielkonto bei einem Anbieter ohne Schweizer Aufsicht ist. Die Folgen eines Konflikts trägt das ausländische Recht, Schweizer Behörden sind aussen vor.
PowBet
PowBet ordnet sich ebenfalls ohne Schweizer Bewilligung ein. Yankee-Wetten sind im Standardprogramm, eigene Limits und Bonusregeln bestimmen das Spielkonto. Die Folgen einer Sperrung durch die Gespa treffen dieselbe Stelle wie bei den anderen Marken ohne Bewilligung: die DNS-Sperre entzieht Wettenden den Zugang.
Eine PowBet-Yankee läuft ähnlich wie bei 1Bet und Wettigo. Für Schweizer Wettende ist sie ohne Schweizer Rechtsschutz, und die Auszahlung folgt dem ausländischen Recht.
Cloudbet
Cloudbet ist eine Marke ohne Schweizer Bewilligung und wirbt mit Kryptowährungen; Schweizer Zahlungswege auf ein Bank- oder Postkonto sind hier nicht der Standard. Die Gespa kann die Domain sperren, und Gewinne unterliegen nicht den Schutzregeln des Geldspielgesetzes.
Wer Cloudbet nutzt, sollte die eigenen Regeln zur Verwahrung der Spielguthaben und zur Auszahlung lesen, bevor er eine Yankee stellt. Schweizer Sonderregeln greifen hier nicht.
Bahigo
Bahigo gehört in die gleiche Kategorie: ohne Schweizer Bewilligung, mit eigener Lizenz am Sitz des Unternehmens. Yankee-Wetten sind im Programm, Limits und Regeln folgen dem Hausrecht, nicht dem Geldspielgesetz. Die Gespa-Sperrliste kann jederzeit die Domain sperren.
Bahigo eignet sich für Wettende, die im Ausland wohnen oder bewusst eine Plattform ohne Schweizer Aufsicht nutzen. Für Schweizer Wettende entfällt der Schutz des Geldspielgesetzes.
BDMBet
BDMBet ist ebenfalls ohne Schweizer Bewilligung. Yankee-Wetten sind Standard, Schweizer Sonderregeln greifen nicht. Die Gespa-Sperrliste kann die Domain jederzeit sperren, was den Zugang per DNS unterbricht. Gewinne und Spielguthaben unterliegen dem ausländischen Hausrecht.
Wer von der Schweiz aus spielt, sollte die AGB des Anbieters lesen und wissen, dass eine Sperrung die Auszahlung nicht automatisch sicherstellt.
FortuneJack
FortuneJack gehört ebenfalls zu den Marken ohne Schweizer Bewilligung. Yankee-Wetten sind Standard, die Marke wirbt mit Krypto-Auszahlungen. Schweizer Sonderregeln greifen nicht, die Gespa-Sperrliste kann die Domain sperren.
Die einzige Konstante ist die eigene Vereinbarung mit FortuneJack. Schweizer Wettende spielen ohne den Schutz des Geldspielgesetzes.
GG.BET
GG.BET arbeitet ohne Schweizer Bewilligung. Yankee-Wetten sind Standard im Systemwettenprogramm. Schweizer Sonderregeln greifen nicht, die Gespa-Sperrliste kann die Domain sperren.
GG.BET richtet sich eher an internationale Wettende, die ihr Wohnsitzrecht ausserhalb der Schweiz haben. Wer von der Schweiz aus spielt, sollte wissen, dass der Schutz des Geldspielgesetzes nicht greift.
Rechtlicher Rahmen: was in der Schweiz für Sportwetten gilt
Die Bewilligung nach Geldspielgesetz
Das Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51) ist seit 1. Januar 2019 in Kraft und stuft Sportwetten als Grossspiel ein (Art. 3 lit. c und e). Die Aufsicht führt nicht die Eidgenössische Spielbankenkommission, sondern die interkantonale Geldspielaufsicht Gespa mit Sitz in Bern; das Geldspielkonkordat gilt seit 1. Januar 2021. Eine Bewilligung besteht aus zwei Teilen: einer Veranstalterbewilligung für das Unternehmen und einer Spielbewilligung pro Spiel (Art. 21–25 BGS). Sie gilt nur in der Schweiz (Art. 4 BGS).
Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter für Lotterien und Sportwetten auf zwei beschränkt. Das sind Swisslos mit dem Produkt Sporttip und die Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport. Eine Liste weiterer bewilligter Buchmacher existiert nicht, weil es keine weiteren gibt. Die Gespa veröffentlicht nur die Sperrliste der Domains, die blockiert werden.
Das Vertragsgebiet von Swisslos umfasst die deutschsprachigen Kantone, das Tessin und das Fürstentum Liechtenstein; die Loterie Romande ist in den sechs Westschweizer Kantonen Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura tätig. Ein Online-Konto setzt Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Vertragsgebiet voraus, dazu die Identitätsprüfung (Art. 47–52 VGS). Online-Casinos fallen unter die ESBK und sind hier nicht zu verwechseln.
Ausländische Anbieter ohne Bewilligung
Eine ausländische Lizenz — Curaçao, Malta, Deutschland, ein anderes Land — entfaltet in der Schweiz keine Wirkung (Art. 4 BGS). Das Veranstalten von Sportwetten ohne Schweizer Bewilligung ist eine Straftat, im Privatfall bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, im gewerbsmässigen Fall bis zu fünf Jahren (Art. 130 BGS). Der Spielende wird nicht bestraft, aber Einsätze und Gewinne können im Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden, und der Schutz des Geldspielgesetzes greift nicht.
Die Gespa-Sperrliste blockiert Domains ausländischer Anbieter per DNS-Sperre (Art. 86–93 BGS), die erste Liste stammt vom 3. September 2019, Ende 2025 umfasste sie 671 Domains. Die Sperrung tritt innert Stunden in Kraft, ein Wechsel der Domain («Domain-Hopping») ändert nichts an der Sperre, sobald die neue Domain gelistet ist.
Wer darf was wettet
Die Online-Registrierung bei Swisslos verlangt mindestens 18 Jahre, Wohnsitz im Vertragsgebiet, keine bestehende Spielsperre und nur ein Konto pro Person (Art. 47 Abs. 3 VGS). Der hochgeladene Ausweis wird gegen Adressdatenbanken geprüft. Bei Sporttip sind Personen unter 18 Jahren generell von der Teilnahme ausgeschlossen; Wettkämpferinnen und Wettkämpfer dürfen auf eigene Ereignisse nicht wetten.
Wer unter 18 ist, hat keinen Zugang, weder offline noch online. Wer eine Spielsperre hat, kann sich nicht registrieren, und ein Zweitkonto verstösst gegen die Spielregeln.
Werbung und Bonus
Werbung darf nicht aufdringlich oder irreführend sein, nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen gerichtet sein (Art. 74 BGS). Werbung für nicht bewilligte Glücksspiele ist verboten und wird mit einer Busse bis 500’000 CHF bestraft (Art. 131 BGS). Gratiswetten und Gratisspielguthaben brauchen die vorgängige Zustimmung der Gespa (Art. 75 Abs. 2 BGS).
Die Werbung regelt das Geldspielgesetz, nicht die AGB des Anbieters. Ausländische Werbung kann sich nicht auf eine Schweizer Plattform flüchten, weil die Sperrliste den Zugang beschränkt.
Spielerschutz: was eine Yankee mit dem eigenen Spielkonto macht
Verlustlimiten und ihre Wirkdauer
Vor der ersten Online-Teilnahme bei Sporttip setzen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage, die Obergrenze liegt bei 9’999 CHF; wer unter 21 ist, darf maximal 1’000 CHF setzen. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden — eine Schutzfrist, die spontane Erhöhungen ausbremst. Zusätzlich gibt es eine freiwillige Einzahlungslimite für 30 Tage.
Jouez Sport folgt einer ähnlichen Logik: Verlustlimiten werden vor der Teilnahme gesetzt, Senkungen gelten sofort, Erhöhungen erst nach Fristablauf. Die genauen Beträge stehen in den eigenen Regeln der Loterie Romande.
Die Schutzlogik zielt auf Selbstkontrolle: wer das Limit senkt, kann sofort weniger riskieren; wer es heben will, muss eine Bedenkzeit überbrücken. Wer beides ignoriert, gefährdet die eigene Kontrolle, gerade bei einem System wie der Yankee, die pro Linie gleich viel bindet.
Spielsperre und Sperrregister
Bei Swisslos lässt sich der Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen (Art. 80–82 BGS) und gilt auch für Casinos inklusive Online-Casinos sowie für Liechtenstein. Eine selbstgewählte Sperre kann frühestens nach drei Monaten wieder aufgehoben werden (Art. 84 VGS), mit Einbezug einer Fachstelle (Art. 81 BGS).
Wer eine Spielsperre hat, wird aus dem Verkehr gezogen, sowohl bei Sporttip wie auch bei den Casinos und in Liechtenstein. Damit ist Selbstschutz über die eigene Marke hinaus wirksam.
Ein- und Auszahlung
Spielguthaben auf dem Swisslos-Wallet wird per Online-Zahlung oder Einzahlungsschein gekauft, der Mindestbetrag liegt bei 20 CHF, innert 30 Tagen sind höchstens 10’000 CHF möglich, und ein Kauf setzt voraus, dass das Wallet-Guthaben unter 9’999 CHF bleibt. Swisslos akzeptiert PostFinance Pay als Zahlungsart. Auszahlungen auf Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonten sind innerhalb von 365 Tagen zweimal kostenlos, ab der dritten Auszahlung fällt eine Kommission von 3 % an, die Überweisung erfolgt innert 5 bis 10 Arbeitstagen. Gratisspielguthaben aus Promotionen ist nicht auszahlbar.
Für eine Yankee heisst das: wer 11 CHF Mindesteinsatz riskiert, kann das Spielguthaben pro Spielschein binden, es sei denn, das eigene Limit liegt darunter. Eine Auszahlung folgt den genannten Fristen und Kommissionen, und sie geht nur auf das eigene Konto.
Steuern auf Gewinne
Gewinne aus bewilligten Schweizer Grossspielen sind bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn einkommensteuerfrei. Der Bundessteuerfreibetrag beträgt ab 1. Januar 2026 1’071’000 CHF, im Jahr 2025 lag er bei 1’070’400 CHF. Der kantonale Freibetrag unterscheidet sich je nach Kanton. Über der Schwelle werden 35 % Verrechnungssteuer abgezogen, die über die Steuererklärung zurückgefordert werden können.
Gewinne aus ausländischen Grossspielen unterliegen keiner Verrechnungssteuer, die kantonale Praxis im Thurgau behandelt sie unabhängig vom Betrag als voll steuerbares Einkommen. Der Bundessteuerfreibetrag gilt für Schweizer Gewinne, kantonale Regeln können davon abweichen. Wer unsicher ist, fragt die Steuerberatung oder die kantonale Steuerverwaltung.
Werbung und Tests der Aufsicht
Die Gespa testet 2025 an Verkaufsstellen den Jugendschutz: in 47,5 % von 200 Versuchen wurde an Minderjährige verkauft. Diese Zahl zeigt, dass der Verkauf an der Verkaufsstelle nicht zuverlässig schützt. Wer auf Sicherheit Wert legt, nutzt den Online-Kanal mit Identitätsprüfung.
Die Tests gelten für Verkaufsstellen, nicht für Online-Teilnahme. Online ist die Identitätsprüfung Pflicht und greift vor der ersten Wette.
Rechenbeispiele zur Yankee
Was eine Yankee mit geraden Quoten bringt
Eine typische Yankee mit vier Tipps zu je 1.90, 1.90, 1.95 und 2.10 ergibt eine Viererkombi-Quote von rund 14,7. Der Linieneinsatz sei 5 CHF, der Gesamteinsatz 55 CHF. Treffen alle vier, so gewinnt die Viererkombi allein 5 × 14,7 = 73,5 CHF, eine Dreierkombi mit 1.90 × 1.90 × 1.95 ≈ 7,04 bringt 5 × 7,04 = 35,2 CHF (vier Linien), eine Zweierkombi im Schnitt etwa 3,7 (1.90 × 1.95) × 5 = 18,5 CHF (sechs Linien). Der Bruttogewinn liegt grob bei 73,5 plus 140,8 plus 111 = etwa 325 CHF. Mit dem Einsatz verrechnet, ergibt das einen Nettogewinn von rund 270 CHF.
Geht nur ein Tipp daneben, fallen alle Linien weg, die diesen Tipp enthalten, also alle Dreierkombis (4) und Zweierkombis (3 Linien, in denen der verlorene Tipp mitläuft) und die Viererkombi (1). Übrig bleiben die Zweierkombis aus den anderen drei Tipps (3) und die Dreierkombis (0), unter Umständen auch keine Linie, wenn nur zwei Tipps übrigbleiben.
Wie die Marge das Ergebnis drückt
Bei Quoten von 1.90 / 1.90 auf einer Zweiweg-Wette ergibt sich die Auszahlungsquote als 1 ÷ (1/1.90 + 1/1.90) ≈ 0.9474. Der Veranstalter behält 1 − 0.9474 ≈ 0.0526, also grob 5,3 %. Bei einer Dreierkombi mit drei Quoten 1.90 / 1.90 / 1.95 sinkt die Auszahlungsquote rechnerisch auf etwa 0’857, die Marge klettert auf etwa 14 %. Je mehr Beine eine Linie enthält, desto grösser fällt der kombinierte Aufschlag aus.
Was hier zählt: die Marge einer geraden Wette ist klein, die einer Kombination deutlich grösser. Die Yankee besteht aus elf Linien, der Hebel wirkt entsprechend elfmal.
Wann die Marge den Gewinn auffrisst
Wer 11 CHF pro Linie setzt, also 121 CHF Gesamteinsatz, der bei vollständigem Treffer einen Bruttogewinn von etwa 730 CHF bringt, sieht sich einer erwarteten Auszahlung gegenüber, die um die 610 CHF liegt, wenn die Marge 16 % beträgt. Der Unterschied zwischen Bruttogewinn und erwarteter Auszahlung ist der Preis, den die Marge pro Runde nimmt.
Wer dieses Verhältnis häufig spielt, verliert im Schnitt 16 % des Einsatzes über die Zeit. Genau diese Konstante macht die Marge zur eigentlichen Stellschraube der Wettenden.
Yankee-Rechner: was sie leisten und was nicht
Wie Rechner arbeiten
Ein Yankee-Rechner nimmt die vier Quoten entgegen, berechnet die elf Linien einzeln und summiert Brutto- und Nettogewinn bei einem vollständigen Treffer oder bei einem Teilgewinn mit einem falschen Tipp. Die Rechnung ist deterministisch: Einsatz mal Produkt der Einzelquoten für jede Linie.
Das Werkzeug ist eine Hilfe, keine Garantie. Wer die Eingabe ungenau macht, bekommt ein ungenaues Ergebnis, und die Auszahlung des Anbieters folgt dessen Regeln, nicht dem Rechner.
Wo Rechner ungenau werden
Rechner berücksichtigen die Marge des Anbieters nicht direkt; sie rechnen mit der angegebenen Quote, die selbst einen Abschlag enthält. Cash-Out-Werte werden überschätzt, weil Cash-Out den Zeitwert und nicht den vollen Gewinn abbildet. Bonus- oder Boosteffekte wie der Sporttip-Kombiboost brauchen eine eigene Berechnung, die nicht jeder Rechner mitmacht. Steuern und Auszahlungsgebühren liegen ausserhalb der Rechnerlogik.
Wer den Rechner ernst nimmt, prüft die Annahmen, mit denen er arbeitet. Der Bruttogewinn ohne Marge ist ein anderes Ergebnis als der erwartete Gewinn mit Marge.
Wie Sporttip rechnet
Der Gewinnbetrag einer Sporttip-Wette errechnet sich aus Einsatz mal Quote, bei Kombinationen aus Einsatz mal Gesamtquote (dem Produkt der Einzelquoten). Das Ergebnis wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet, dann auf 5 Rappen genau abgerundet. Diese Rundung verschiebt kleine Gewinne um wenige Rappen, was bei einer YG von 0,55 CHF Einsatz praktisch nichts ausmacht, bei einem 10’000-Franc-Systemwettenschein aber sichtbar wird.
Wer auf den letzten Rappen schaut, sieht, dass das System den Bruttogewinn zuerst nach oben, dann auf 5 Rappen rundet. Bei sehr langen Systemen mit tiefen Einsätzen verschwindet diese Rundung im Rauschen.
Yankee live stellen und Cash-Out nutzen
Livewetten und ihre Tücken
Bei Sporttip gilt eine Wette unabhängig davon, ob das Ereignis übertragen wird; Wetten, die nach dem Eintreten des Ausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00 (Einsatz wird zurückbezahlt). In spielentscheidenden Situationen wie Elfmeter, Roter Karte oder VAR-Entscheid kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 bewerten. Damit ist die Livewette riskant: wer zu spät klickt, hat gewettet, gewinnt aber nichts.
Diese Logik schützt Swisslos, weil sie verhindert, dass Spielende auf bereits entschiedene Situationen wetten. Sie kostet aber jene, die eine Sekunde zu spät klicken.
Cash-Out bei Sporttip
Cash-Out bei Sporttip ist online verfügbar für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live. Es gibt nur ein vollständiges Cash-Out, keine Teilauszahlung, und eine Garantie für jeden Markt gibt es nicht. Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche Wettgewinn, hängt vom Verlauf der Spiele ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen.
Cash-Out ist also ein Werkzeug, kein Versprechen. Wer es nutzt, sichert sich einen Teil des Gewinns, gibt aber einen Teil des möglichen Endgewinns ab.
Cash-Out bei ausländischen Anbietern
Ausländische Marken wie 1Bet, Wettigo, PowBet, Cloudbet, Bahigo, BDMBet, FortuneJack oder GG.BET bieten Cash-Out nach eigenen Regeln an. Schweizer Sonderregeln greifen nicht. Wer Cash-Out bei einer ausländischen Plattform nutzt, sollte die Bedingungen lesen: Teilauszahlung, Mindestbetrag, Garantien unterscheiden sich von Plattform zu Plattform.
Cash-Out ist eine eigene Funktion, kein Schweizer Standard. Die Bedingungen stehen in den AGB des jeweiligen Anbieters.
Hinweise und offene Punkte
Quotenbooster und ihre Limite
Der Sporttip-Kombiboost funktioniert online und auf Prematch-, Live- und Systemwetten, setzt mindestens vier Voraussagen mit Einzelquote 1.50 voraus und staffelt den Bonus auf den Nettogewinn nach der Anzahl der Voraussagen. Quotenboosts und Profitboosts wirken nur online, nur für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage beziehungsweise für benannte Sportereignisse. Beide sind pro Person nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert.
Wer Booster nutzt, sichert sich zusätzlichen Gewinn, kann sie aber nicht beliebig oft auf demselben Wettschein stapeln.
Was passiert, wenn ein Ereignis ausfällt
Wird ein Wettereignis abgesagt und nicht innert 48 Stunden nachgeholt, ist die Wette ungültig. Einzelwetten werden zurückbezahlt, in Kombinationswetten erhält die fehlende Voraussage Quote 1.00. Das gilt auch für Systemwetten wie die Yankee, wo die fehlende Linie trotzdem aus dem System herausfällt.
Diese Regel schützt die Wettenden, weil sie Ausfälle nicht zum Totalverlust machen. Sie kostet aber jene, die mit einem Tipp den Gewinn geplant hatten und ihn jetzt auf 1.00 gesetzt sehen.
Wetten auf den Wettrand
Nimmt Swisslos eine Kombination voneinander abhängiger Ereignisse ohne Bet-Builder an, kann sie die ganze Kombiwette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Der Bet-Builder ist die einzige offiziell erlaubte Form, abhängige Ereignisse zu kombinieren.
Diese Logik verhindert Arbitrage-Wetten innerhalb desselben Spiels, die als Sportwetten nicht erlaubt sind. Wer sie versucht, riskiert die Annullierung.
Häufig gestellte Fragen
Was genau ist eine Yankee-Wette, und welche Teilwetten gehören dazu?
Eine Yankee-Wette kombiniert vier Tipps zu elf Wetten: sechs Zweierkombis, vier Dreierkombis und eine Viererkombi. Wer 1 CHF pro Linie setzt, gibt 11 CHF Gesamteinsatz in den Wettschein. Die Reihenfolge der Linien ist fix, nur die Quoten variieren je nach Auswahl der Tipps. Das System unterscheidet sich damit von einer geraden Viererkombi, die nur die Viererkombi enthält und entsprechend weniger Trefferchancen hat.
Wie viele Tipps einer Yankee müssen richtig sein, damit es etwas auszahlt?
Mindestens zwei Treffer lösen Teilgewinne aus: die Zweierkombis, die aus genau diesen beiden Tipps bestehen, gewinnen. Bei drei Treffern kommen die Dreierkombis dazu, die diese drei Tipps enthalten. Erst bei vier Treffern werden alle elf Linien ausbezahlt. Das Yankee-System belohnt damit gestaffelte Teilerfolge, kostet aber im Vergleich zur Einzelwette den vollen Elffach-Einsatz.
Welche Höchsteinsätze gelten für Systemwetten bei Sporttip?
Bei Sporttip liegt der Höchsteinsatz pro Einzel- oder Kombinationswette bei 1’000 CHF. Pro Systemwette, wozu die Yankee und die Super Yankee gehören, liegt der Höchsteinsatz bei 10’000 CHF. Der Mindesteinsatz pro Linie beträgt 1 CHF. Swisslos kann diese Limiten jederzeit ohne Begründung anpassen, Wetten über der Limite werden nicht angenommen.
Was unterscheidet Yankee, Super Yankee und Heinz voneinander?
Die Yankee verwendet vier Tipps und elf Linien. Die Super Yankee (Lucky 31) verwendet ebenfalls vier Tipps, ergänzt sie aber um fünf Einzelwetten und kommt auf 26 Linien. Die Lucky 15 ergänzt vier Tipps um alle Einzelwetten und kommt auf 15 Linien, die Heinz arbeitet mit sechs Tipps und 57 Linien, die Super Heinz mit sechs Tipps und 63 Linien. Die Linienzahl steigt mit der Anzahl Tipps und der Entscheidung, ob die Einzelwetten mit aufgenommen werden.
Wie genau sind Yankee-Rechner, und was berücksichtigen sie nicht?
Yankee-Rechner sind deterministisch und rechnen Einsatz mal Produkt der Einzelquoten für jede der elf Linien. Sie berücksichtigen die Marge des Anbieters nicht direkt, sondern arbeiten mit den angegebenen Quoten, die den Abschlag enthalten. Bonus-Effekte wie der Sporttip-Kombiboost, Cash-Out-Werte, Rundungen und Steuern bleiben aussen vor. Wer ein genaues Bild will, liest zusätzlich die Spielregeln des Anbieters.
Welche Veranstalter bieten in der Schweiz Systemwetten an, und was gilt bei ausländischen Seiten?
In der Schweiz bieten nur Swisslos mit dem Produkt Sporttip und die Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport Systemwetten an. Beide haben eine Veranstalter- und Spielbewilligung nach dem Geldspielgesetz und unterstehen der Aufsicht der Gespa. Ausländische Anbieter wie 1Bet, Wettigo, PowBet, Cloudbet, Bahigo, BDMBet, FortuneJack und GG.BET dürfen in der Schweiz keine Sportwetten anbieten; ihre Lizenzen entfalten keine Wirkung, und die Gespa kann die Domains per DNS-Sperre blockieren.
Wettarten – Laender Spiel Info
Inhalt erstellt vom Team «Laender Spiel Info»
